Wasser erhitzen, Filter spülen
Wasser aufkochen und kurz stehen lassen. Den Papierfilter heiss durchspülen, das nimmt den Papiergeschmack und wärmt alles vor.
Klarheit,
Süsse,
Charakter.
Klar, süss und voller Frucht: So schmeckt Filterkaffee, wenn Bohne, Mahlgrad und Wasser zusammenpassen. Ob Du zum ersten Mal von Hand aufgiesst oder seit Jahren an Deinem Rezept feilst: Hier findest Du alles, was Deine nächste Tasse ein bisschen besser macht. Die Bohnen dafür rösten wir, den Rest schreiben wir auf.
Das geht in kleinen Schritten, und jeder fängt woanders an. Such Dir aus, was Dich gerade weiterbringt.
Mit diesen Werten fängt jeder an, ob mit V60, Chemex, French Press oder AeroPress. Stell darunter ein, welche Bohnen Du hast, wie kräftig Du ihn magst und wie viel Du machst, die Zahlen rechnen mit. Cold Brew hat sein eigenes Rezept.
Passe das Grundrezept an Deine Bohnen und die Menge an.
Hat Dein Wasserkocher eine Temperaturwahl, dann auf 93 °C.
Ausgewogen, guter Ausgangspunkt
Fünf Schritte, egal mit welcher Methode.
Wasser aufkochen und kurz stehen lassen. Den Papierfilter heiss durchspülen, das nimmt den Papiergeschmack und wärmt alles vor.
Frisch mahlen, mittelfein wie grober Sand, und aufs Gramm genau wiegen. Das Bett glatt schütteln, die Waage auf null.
40 g Wasser angiessen, dann 30 bis 45 Sekunden warten. Frischer Kaffee ist voller CO₂. Das muss erst entweichen, sonst extrahiert er ungleichmässig.
Auf insgesamt 200 g aufgiessen. Beim Handfilter langsam in zwei, drei Güssen, die French Press bekommt alles auf einmal.
Sauer und dünn? Feiner mahlen. Bitter und trocken? Gröber. Immer nur eine Stufe, dann nochmal.
Für Filterkaffee rösten wir hell, damit die Frucht der Bohne in der Tasse bleibt. Alle vier kommen als 250-g-Beutel, einer davon ohne Koffein. Jeder hat etwas, für das Du ihn in Erinnerung behältst.
Cold Brew braucht vor allem Zeit, der Rest ist schnell gemacht. Beide Rezepte mit Mengen, Schritt für Schritt.
Filterkaffee ist eine Zubereitungsart, bei der heisses Wasser langsam und durch gemahlenen Kaffee fliesst. Filterkaffee ist Kaffee in seiner ehrlichsten Form. Sanft gebrüht, leicht im Mundgefühl und voller Nuancen.
Wir definieren Filterkaffee nicht über den Papierfilter als entscheidendes Merkmal, wie man ihn bei diversen Filterkaffeemaschinen, bei der Chemex oder Hario V60 kennt. Sondern über das Brühprinzip: Kein Druck, keine kurze Extraktionszeit, keine Konzentration wie beim Espresso. Statt dessen mehr Zeit, Wasser und der Schwerpunkt auf Klarheit und Aromen. So wie auch bei der French Press oder Aeropress.
Espresso holt in 25 Sekunden heraus, wofür der Filter zweieinhalb Minuten braucht. Dichter, runder und die Basis für jedes Milchgetränk.